• Q-rage!

    Die Zeitung von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage als .pdf-Datei

    Von Schüler*innen für Schüler*innen

    Q-rage! ist die Zeitung von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Wollen die mehr als 2.500 Courage-Schulen zu Knotenpunkten demokratiefördernder Netzwerke werden, ist es unerlässlich, dass sie ihre Aktivitäten in eine breitere Öffentlichkeit kommunizieren. Die Bundeskoordination von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage fördert daher die Stärkung von Medienkompetenz bei Jugendlichen und gibt so Impulse für die Antidiskriminierungsarbeit an Schulen und in den Kommunen.

    Seit 2005 wird die Q-rage! einmal im Jahr von 20 bis 25 Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 20 Jahren mit Unterstützung von Journalist*innen produziert. Sie kommen aus ganz Deutschland. Gemeinsam arbeiten Gymnasiast*innen, Real- und Berufsschüler*innen an den Texten. Die Hälfte der jugendlichen Redakteur*innen gehört ihrer Herkunft oder ihrer religiösen Orientierung nach einer Minderheit an.

    Q-rage! ist die größte überregionale von Schüler*innen produzierte Zeitung Deutschlands. Sie erscheint in einer Auflage von bis zu einer Million Exemplaren und wird an alle Courage-Schulen kostenlos verteilt.

    Q-rage! ist informativ, kritisch und frech. Die Zeitung mischt sich in alle Fragen des Lebens ein und belebt so die Diskussionskultur in unserer Demokratie. Denn nur so können Jugendliche Antworten auf die Frage finden: Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben? Die Schüler*innen setzen dabei journalistische Trends, die nicht nur Eingang in die innerschulische Debatte finden, sondern auch in die Medien der Erwachsenenwelt. So berichtete Q-rage! zum Beispiel mit als Erstes darüber, was mit den Daten in den sozialen Netzwerken passiert.

    Seit 2017 gibt es die Q-rage! auch online. Courage-Schüler*innen aus ganz Deutschland wirken mit ihren Ideen und Texten daran mit.


    Hier einige Downloadlinks:

    q.rage 2018/2019: “N°11”

    Zentrales Thema der elften Ausgabe der q.rage ist Selbstbestimmung. Die Redaktion ist sich einig: Das Recht auf Selbstbestimmung muss immer wieder verteidigt werden. Beispielsweise gegen Sexismus, wenn Menschen aufgrund ihres Aussehens diskriminiert werden oder wenn sie auf eine starre Identität festgelegt werden sollen. Und auch dann, wenn sie ihren Lebensort nicht selbst bestimmen dürfen.

    Ab dieser Ausgabe erscheint die q.rage übrigens als Magazin. Aber auch wenn sich das Format geändert hat, bleib die q.rage inhaltlich, was sie immer war: eine Publikation von Schüler*innen für Schüler*innen.

    https://courageshop.schule-ohne-rassismus.org/publikationen/q.rage/135/q.rage-2018/2019?c=5

    Q-rage 2016/2017: “hopes and fears”

    Siebzehn Reporter*innen im Alter von 15 bis 20 Jahren haben für die neue Ausgabe der Q-rage! zwei Monate lang in allen Winkeln der Republik recherchiert. Dabei stellten sie sich die Fragen: Wie reagieren Jugendliche auf Geflüchtete in ihren Schulen und Kommunen? Und wie auf brennende Unterkünfte und die Parolen rechtspopulistischer Organisationen wie Pegida und AfD?
    Auf Ihrer Suche fanden sie interessante, berührende und auch beunruhigende Antworten, von denen sie in der Q-rage! in Artikeln wie „Ohne Freiheit kann mann nicht glücklich sein“ oder „Mit aller Gewalt gegen Rechts?“ berichten. Sie berichten aber auch darüber, welche Hoffnungen und Ängste sie haben und wie sie in Zukunft zusammenleben möchten.

    https://courageshop.schule-ohne-rassismus.org/publikationen/q.rage/50/q-rage-2016/2017-hopes-and-fears

    Q-rage 2015/2016: “Wer ist das Volk?”

    Themen der neuen Ausgabe sind: Was ist deutsch? – Die Redaktion gibt Antworten +++ Schwarz, rot, Stolz? +++ In welcher Sprache kommunizieren wir? +++ Darf Satire alles? – ein Pro und ein Contra +++ Politik im Unterricht +++ Die Redaktion stellt ihre Lieblingsprojekte an ihren Courage-Schulen vor +++ Was man bei Zivilcourage beachten sollte +++ Antisemitismus im Internet +++ Was tun gegen Onlinehetze? +++ Sinti und Roma in Deutschland +++ Homophobie im Fußball +++ Gegenwind für Neonazis +++ Salafismus eine Jugendsubkultur


    https://www.schule-ohne-rassismus.org/was-wir-tun/projekte-der-bundeskoordination/q-rage-die-zeitung/q-rage-2015-wer-ist-das-volk/

    Q-rage 2013: “Unser Land ohne Rassismus”

    Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe der Q-rage ist “Unser Land ohne Rassismus”. Rassismus fängt mit der Sprache an, mit Begriffen, die Menschen aufgrund ihres Aussehens herabwürdigen +++ Nach den Morden des NSU befassen sich Schüler*innen mit der Gefährlichkeit neonazistischer Gruppen in Deutschland

    Und das sind unter anderem die Themen:
    Machen N-Küsse zum Rassisten? – So bin ich: Kurdin oder Deutsche – Homosexualität, ein Tabu an Schulen – Haare und Migration – Privat in Sozialen Netzwerken, geht das? – Was tun gegen diskriminierende Sprüche

    https://www.schule-ohne-rassismus.org/was-wir-tun/projekte-der-bundeskoordination/q-rage-die-zeitung/q-rage-2013-unser-land-ohne-rassismus/

    Q-rage 2011: “Für Vielfalt gegen Rechtsextremismus”

    Jugendliche stoppen Neonazis und ihre Propaganda an den Schulen +++ Sie starten eine publizistische Offensive für die Liebe und das Leben im Land der Vielfalt +++ Q-rage bietet kreative und inhaltsreiche Antworten nicht nur für (bio)Deutsche

    Und das sind unter anderem die Themen:
    Wann ist ein Mann ein Mann? – Liebesverbote und Liebesgebote – Nach welchen Kriterien entscheiden Türsteher? – Umgang mit nervigen Jungsgruppen – Terrorismus-Experte Yassin Musharbash über Islamisten und Islamhasser – Bericht über Online-Netzverweigerer – Hilfe bei Cyber-Mobbing – Porträt eines schwulen Bürgermeisters in Bayern

    https://www.schule-ohne-rassismus.org/was-wir-tun/projekte-der-bundeskoordination/q-rage-die-zeitung/q-rage-2011-fuer-vielfalt-gegen-rechtsextremismus/

    Q-rage 2010: “Liebe, Sex und Emanzipation”

    “Fatma ist emanzipiert – Michael ein Macho?!”Jugendliche gehen der Frage nach: Wie ist es bestellt um die Geschlechterrollen im Land der Vielfalt?

    Und das sind unter anderem die Themen: Wie sagt ihr: Ich liebe dich? – Verliebt in Kreuzberg – Frauen und ihre Rechte – Haare und Migration – Religion, Sex und Emanzipation – Tipps wie ihr euch vor Belästigung im Netz wehren könnt – Porträt einer Rechtsextremistin

    https://www.schule-ohne-rassismus.org/was-wir-tun/projekte-der-bundeskoordination/q-rage-die-zeitung/q-rage-2005-bis-2010/

    Q-rage 2009: “Wie wollen wir zusammenleben?”

    Jugendliche gehen der Frage nach: “Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben?”

    Und das sind u.a. die Themen: Einwanderer als Zeitzeugen in Schulen – Jung, jüdisch, deutsch – Der Gazakrieg im Klassenzimmer – Wo anders sein normal ist: Behinderte und Nichtbehinderte an unseren Schulen – Als Lucie nicht nach draußen durfte: Asyl in Deutschland – Deutsche Freunde, gute Noten? – Allein unter Migranten – Mobbing am Gymnasium


    https://www.schule-ohne-rassismus.org/was-wir-tun/projekte-der-bundeskoordination/q-rage-die-zeitung/q-rage-2005-bis-2010/

    Q-rage 2008: “Selam Deutschland

    Selam (türkisch), Salam (arabisch) und Schalom (hebräisch) sind Begrüßungsformeln und bedeuten auch: Frieden.

    Jugendliche aus ganz Deutschland haben diese Zeitung geschrieben. Sie gehen der Frage nach: Wie steht es um das multikulturelle Zusammenleben im Land? Sie berichten von gelungenen Beispielen des Miteinanders, aber auch von Problemen mit Diskriminierung der unterschiedlichsten Art.

    https://www.schule-ohne-rassismus.org/was-wir-tun/projekte-der-bundeskoordination/q-rage-die-zeitung/q-rage-2005-bis-2010/

    Q-rage 2007: “Millionenstatement gegen Rechtsextremismus”

    Jugendliche starten publizistische Offensive für Menschenrechte. Die neue Q-rage ist am 30. November 2007 in einer Auflage von 1.000.000 Exemplaren erschienen. Jugendliche kontern die Agitation der Neonazis an den Schulen mit kreativen und inhaltsreichen Antworten.

    Ex-Minister Franz Müntefering: “Ein einzigartiges und empfehlenswertes Projekt! 

    https://www.schule-ohne-rassismus.org/was-wir-tun/projekte-der-bundeskoordination/q-rage-die-zeitung/q-rage-2005-bis-2010/

    Q-rage 2006: “Q-rage Ausgabe 2”

    Die zweite Ausgabe von Q-rage, die Zeitung der Bundeskoordination, wurde im Dezember 2006 veröffentlicht.

    Erstellt wurde sie von 16 SchülerInnen im Alter von 15 bis 20 Jahren. Sie kommen aus Pirna, Berlin, Glauchau (Sachsen), Oranienburg, Chemnitz, Bremen, Schleusingen, Hennigsdorf und Rastede.

    https://www.schule-ohne-rassismus.org/was-wir-tun/projekte-der-bundeskoordination/q-rage-die-zeitung/q-rage-2005-bis-2010/

    Q-rage 2005: “Die erste Zeitung von SOR-SMC”

    Die erste Zeitung, die von SOR-SMC-SchülerInnen erstellt wurde, ist im Dezember 2005 bundesweit in einer Auflage von 100.000 Exemplaren  erschienen. 17 SchülerInnen aus fünf Städten stellen darin ihre Aktionen vor.

    https://www.schule-ohne-rassismus.org/was-wir-tun/projekte-der-bundeskoordination/q-rage-die-zeitung/q-rage-2005-bis-2010/

    Making OF Q-rage

    Die erste Ausgabe der Zeitung des größten Schüler*innennetzwerkes in Deutschland

    Im Herbst 2005 haben Schüler*innen aus Courage Schulen erstmals gemeinsam eine Zeitung produziert. Sie ist am 8. Dezember bundesweit in einer Auflage von 100.000 Exemplaren erschienen und lag unter anderem der tageszeitung (taz) bei.

    Los ging es mit einem Wochenendseminar am 7. bis 9. Oktober 2005 in Chemnitz

    17 Schüler*innen aus Chemnitz, Berlin, Bremen, Verden und Gemünden kamen in Chemnitz zusammen, um zu beratschlagen, wie die Zeitung aussehen und was in der Zeitung stehen soll. Alle Redaktionsmitglieder besuchen Courage-Schulen und sind in ihren Städten politisch aktiv. Die Schüler*innen aus Bremen und Chemnitz beteiligen sich seit Anfang 2005 an dem Projekt der Bundeskoordination “Unsere Stadt ohne Rassismus”. Sie erarbeiten eine Nichtdiskriminierungsagenda für ihre Stadt und wollen in den nächsten Monaten für diese eine Zwei-Drittel-Mehrheit in ihren städtischen Parlamenten gewinnen. In Verden und in Gemünden/Lohr beteiligen sich die Schüler*innen an Bündnissen gegen die Aktivitäten der NPD und rechter Kameradschaften. In Berlin setzen sich die SchülerInnen für das Bleiberecht von Flüchtlingen ein und engagieren sich gegen die Diskriminierung auf Grund der sexuellen Orientierung. Los ging es am Freitag, den 7.10. mit der Vorstellung des Zeitungsprojektes “Unsere Stadt ohne Rassismus” durch Sanem Kleff, die Projektleiterin von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage und dem Geschäftsführer Eberhard Seidel. Um eine möglichst professionelle Zeitung zu erstellen, erklärten sich Journalist*innen bereit, die Schüler*innen als Mentoren bei der Produktion zu unterstützen. In einem Einstiegsreferat am frühen Morgen des 8.10. informierte Christian Füller, Bildungsredakteur der tageszeitung / taz, zum Thema: “Wie stellt man eine Zeitung her? Was muss man beachten? Tricks, Kniffe und anderes Mehr”. Seine wichtigste Botschaft: “Ein Thema ist noch keine Geschichte! Denkt darüber nach, wie ihr eure Themen darstellen wollt, welche journalistische Form die geeignetste ist.” Anschließend stellte sich das Mentor*innenteam der Profis den Schüler*innen vor. Redaktionelle Unterstützung erhielten sie von: Katrin Gottschalk, Redakteurin vom Spiesser – die Jugendzeitschrift aus Dresden; Tom Lehmann vom Stadtmagazin Chemnitz 371; Christian Füller, Bildungsredakteur der taz; Onur Kömürcü, Mitarbeiterin der Bundeskoordination von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage und Eberhard Seidel.

    Bevor es an die Planung der Zeitung und der einzelnen Artikel ging, stellte Jörg Kohn, Chef-Layouter der taz, klar: “Ihr könnt so schöne Artikel schreiben, wie ihr wollt, wenn das Layout und die Bebilderung nicht stimmen, legt der Leser euere Zeitung ganz schnell weg.” Gemeinsam mit dem Bildjournalisten Metin Yilmaz vermittelte Kohn der Redaktionsgruppe, wie wichtig die visuelle Gestaltung einer Zeitung ist.

    Nachdem über einige Grundbegriffe des Zeitungsmachens geredet war, wurde es ernst. Stundenlang wurde am Nachmittag und am Abend des 8.10. darüber diskutiert: Was wollen wir mit der Zeitung erreichen? Welche Themen und Artikel sollten unbedingt darin stehen? Wer arbeitet mit wem in den nächsten Wochen an der Erstellung dieses oder jenes Artikels? Zu später Stunde des 8.10. war zwar in etwa klar, welche Artikel geschrieben werden sollen, aber die Stimmung war angespannt. Manche zweifelten, ob das alles zu schaffen sei.

    Mehr oder weniger ausgeschlafen traf sich die Redaktionsgruppe am Morgen des 9.10. zu einer weiteren Redaktionssitzung. Die Spannung des Vorabends war verflogen und mit frischem Elan erarbeiteten die Redakteur*innen in Arbeitsgruppen Ideen, wie sie ihre Artikel in den nächsten Wochen umsetzen wollten. Gegen Mittag war sich die Redaktionsgruppe einig: Aus Chemnitz soll ein Report über die rechte Jugendszene verfasst werden und ein Bericht über das Treiben rechter Burschenschaften an den Schulen. Eine Berliner Gruppe will sich mit dem Bleiberecht von jugendlichen Flüchtlingen beschäftigen, eine andere Gruppe mit der Medienberichterstattung in Deutschland zu Diskriminierung und zu Rechtsextremismus. Drei Schülerinnen drängen darauf, sich kritisch mit der Patriotismusdebatte in Deutschland auseinanderzusetzen. Die Verdener wollen sich den Konflikten zwischen Antifas und Bürgerlichen im lokalen Bündnis gegen Rechtsextremismus widmen. Andere wollen bunte Elemente, die die Leser unterhalten, und nicht nur schwere Kost vorsetzen. Klar war auch, dass ein großer Artikel zu dem Bremer und Chemnitzer Projekt “Unsere Stadt ohne Rassismus” in der Zeitung stehen muss.

    Am Schluss des Wochenendseminars wurden die Telefonnummern und die Emailadressen ausgetauscht, um bis zum nächsten Seminar fünf Wochen später in Bremen (11. bis 13.11.) ständig in Kontakt zu bleiben.

    Die fünf Wochen zwischen den Seminaren in Chemnitz und Bremen waren die spannendsten des Projektes. Werden die Schüler*innen es schaffen, ihre Ideen umzusetzen? Ihre Texte bis zur Deadline hinkriegen? Wer wird abspringen, weil ihm das doch alles zu anstrengend ist? Viel wurde in diesen Wochen zwischen den Schüler*innen und den Mentor*innen telefoniert und gemailt. Textentwürfe diskutiert, modifiziert oder gar verworfen.

    Voller Spannung kam die Redaktionsgruppe vom 11. bis 13.11. zu einem Wochenendseminar in Bremen zusammen. Verstärkt wurde die Redaktionsgruppe durch zwei weitere Schüler*innen, Anna Schüler aus Chemnitz und Alex Freier aus Berlin.

    Bereits am Abend des ersten Tages traf sich die Textredaktion, um die vorliegenden Texte zu sichten und einen Seitenplan zu erstellen. Eine schwierige Diskussion. Hochprofessionell legten die Schüler*innen fest, was die Aufmachergeschichte ist, zu welchen Themenschwerpunkten die Texte gebündelt werden und was keinen Platz im Blatt finden wird. Parallel dazu tagte die Layout – Gruppe, die wichtige Fragen diskutierte und festlegte: Wie soll die Zeitung aussehen? Welchen Schrifttypus nehmen wir, wie sieht die Bebilderung aus? Und wie wird das Kind, die Zeitung, eigentlich heißen?

    Am Morgen des 12.11. informierten sich die Textredaktion und die Layout – Gruppe über die am Vorabend gefällten Richtungsentscheidungen. Noch stand ein Problem an – es gab immer noch keinen Namen für die Zeitung. In einer hitzigen Diskussion und einem spannenden Gruppenprozess stand irgendwann der Name “Q-rage” im Raum. Alle fanden ihn gut. Nun war der Weg frei, sich nach dem Mittagessen an die Endproduktion der Texte zu machen. Während die Layout-Gruppe mit dem Cheflayouter Jörg Kohn Form und Länge der einzelnen Artikel festlegte, verteilten sich die Autor*innen mit den Mentoren in stille Ecken der Jugendherberge an der Weser und redigierten und feilten an den Texten.

    Das Abendbrot wurde serviert, aber noch war nicht abzusehen, wann die Artikel fertig sein würden. Die Redaktionsgruppe merkte: Zeitungmachen kann weh tun. Nach einer kurzen Pause saß die Redaktion wieder vor ihren Rechnern und die Köpfe rauchten. Gegen 22:30 Uhr war es soweit. Die Texte standen, waren von “Unbeteiligten” gegengelesen und für gut befunden. Die Rechner wurden ausgeschaltet.

    Erschöpft traf sich die Redaktionsgruppe am Sonntag morgen zur letzten Runde. Wie geht es nun weiter? Wer kommt am 26.11. zur Endproduktion ins Layout der taz? Wer verteilt wie viele Exemplare von der Q-rage in seiner Stadt? Wer vermittelt dem in den USA lebenden Illustrator Peter O. Zierlein, was die Motive der Illustrationen sein sollen, die er für Q-rage erstellen soll? Nachdem alles gesagt und geplant war, stieß die Redaktion mit Sekt und Selters erleichtert an. Nun wusste jeder: Wir haben es geschafft. Die Q-rage wird es am 08.12.2005 geben.

    Am 26.11. trafen sich drei Schülerinnen mit ein paar Mentoren und dem Layouter Jörg Kohn in der taz in Berlin, um die Zeitung technisch fertigzustellen. Ein paar Tage später trafen sich die Schüler*innen in Chemnitz, um den Vertrieb der Zeitung für den 8. Dezember zu planen.

    https://www.schule-ohne-rassismus.org/was-wir-tun/projekte-der-bundeskoordination/q-rage-die-zeitung/entstehungsgeschichte-der-q-rage/