• Kompetenzfeststellungsverfahren

    Mit der Kompetenzfeststellung KomPo7 erfahren Schülerinnen und Schüler einen systematischen Einstieg in die schulische Berufs- und Studienorientierung. Die Ergebnisse der Kompetenzfeststellung dienen den Schülerinnen und Schülern sowie ihren Eltern und Lehrkräften bei der Vorbereitung anknüpfender Berufsorientierungsmaßnahmen, wie z. B. Praktika oder Werkstatttagen. Während KomPo7 für die Schülerinnen und Schüler ein Instrument zur Selbsterkundung ist, ist es für Eltern und Lehrkräfte ein wirkungsvolles Instrument zur Beratung und Begleitung der Jugendlichen im Orientierungsprozess.

    KomPo7 unterstützt die beginnende berufliche Orientierung von Schülerinnen und Schülern. Mithilfe der Kompetenzfeststellung entdecken die Jugendlichen ihre Kompetenzen sowie ihre ersten beruflichen Interessen. Darüber hinaus lernen die Schülerinnen und Schüler Anforderungen der Berufs- und Arbeitswelt kennen und erhalten so Hinweise und Anregungen für den weiteren Orientierungsprozess. Kernelemente der Kompetenzfeststellung sind eine Selbsteinschätzung der Schlüsselkompetenzen, ein bildbasierter Berufsfeldtest, ein Job-Interview sowie eine Gegenüberstellung von Selbst- und Fremdeinschätzung im Rahmen eines individuellen Feedbackgesprächs.

    Ziel der Kompetenzfeststellung ist es nicht, die Jugendlichen hinsichtlich ihrer vorhandenen Kompetenzen miteinander zu vergleichen oder ihre Eignung für einzelne Berufe zu überprüfen. Der entwicklungsorientierte KomPo7-Ansatz fördert vielmehr das Selbstbewusstsein und die Bereitschaft der Jugendlichen, sich auf den Orientierungsprozess einzulassen und auf Grundlage ihrer Stärken und Interessen erste Praktikumswünsche zu entwickeln.

    http://www.kompo7.de vom 25.09.2020