• Programm der KINDER- UND JUGENDAKADEMIE IM RAUM KASSEL

    Förderung von besonders interessierten und begabten Schülerinnen und Schülern

    Ein Projekt des Staatlichen Schulamts für den Landkreis und die Stadt Kassel sowie des Landkreises Kassel und des Magistrats der Stadt Kassel – gefördert aus Mitteln des Hessischen Kultusministeriums

    Volkshochschule Region Kassel
    Kinder- und Jugendakademie
    Wilhelmshöher Allee 19 – 21
    34117 Kassel

    Download hier: VHS-Programmheft 2_2016

    www.schulamt-kassel.hessen.de
    Auskunft: bianca.gehrke@kultus.hessen.de


    Neue Zeitstruktur seit dem 01.08.2016:

    Zeitstruktur2016_Bild1


    Programmieren für die Zukunft

    14-jährige Schülerpraktikantin entwickelt an der Uni einen Roboter und übt für ihren Traumberuf

    VON VA L E R I E SCHAUB

    KASSEL. Auf dem Bildschirm vor Charlotte Ahrendts reihen sich Klammern, Pfeile und Buchstaben aneinander. „Das ist die Programmiersprache C“, sagt sie. Die hat die 14-Jährige im letzten Semester am Institut für Elektrotechnik gelernt und wird damit nun als Schülerpraktikantin einen Roboter programmieren.
    Normalerweise sitzt Charlotte tagsüber auf der Schulbank an der Gesamtschule in Kaufungen. Nun ist ihr Arbeitsplatz an der Uni. Den hat sie sich für das schulische Betriebspraktikum selbst ausgesucht.
    Und weil sie dafür die Programmiersprache C beherrschen muss, hat sie sich in Absprache mit dem Institut kurzerhand in eine Vorlesung eingeschrieben und an Übungen teilgenommen.
    Den Stoff lernte die Schülerin abends, zwischen Orchester und Sport. „Die Klausur hab ich auch mitgeschrieben“, sagt sie. Und mit 2,7 bestanden, betont ihr Betreuer Adrian Calma. Ziel ihres Praktikums ist es, den kleinen Roboter Asuro so zu programmieren, dass er den schnellsten Weg aus einem Labyrinth findet. Auch wenn Calma dieWände umsteckt und sich die Wege verändern. Mithilfe eines Infrarotsteckers werden die am Computer programmierten Befehle an den Roboter weitergegeben.
    „Zuerst muss der Roboter das Labyrinth kartieren“, erklärt Calma vom Fachgebiet „Intelligente eingebettete Systeme“. Mit Ultraschall misst der Roboter die Abstände zu den Wänden undmerkt sie sich. Programmiert hat Charlotte vorher schon. In ihrer Schüler-AG, in der auch viele ihrer Freunde sind. Allerdings in einer einfacheren Sprache. „In der Sprache C muss man bestimmte Befehle kennen“, erklärt die Schülerin.

    Durch das Labyrinth: Charlotte Ahrendts setzt Roboter Asuro testweise auf den schwarzen Streifen. Betreuer Adrian Calma (li.) steckt die Wände um. Foto: Schaub.

    Durch das Labyrinth: Charlotte Ahrendts setzt Roboter Asuro testweise auf den
    schwarzen Streifen. Betreuer Adrian Calma (li.) steckt die Wände um. Foto: Schaub.

    „Charlotte ist sehr motiviert“, sagt ihr Betreuer Calma. „Ich musste mit ihr kämpfen, dass sie auch eine Pause macht.“ ZwischenBratsche-Üben und Turnen tüftelt Charlotte jetzt auch in ihrer Freizeit öfters an den Zeichencodes herum.
    „Ich lerne hier, dass ich ein Problem auch selbst lösen kann“, sagt die Schülerin. Viele ihrer Schulkameraden sind für das Praktikum in Betriebe wie den Kindergarten gegangen. Am Fachbereich hat Charlotte einen eigenen Arbeitsplatz. „Sie ist schon ziemlich selbstständig und kommt sehr flott voran“, sagt Calma.
    Auch beruflich will die 14-Jährige mal programmieren. „Das ist mein Wunsch.“ Auch für das Hacken interessiert sich Charlotte. Dabei gelangt man durch Veränderungen an Codes in fremde Computersysteme. Seit Charlottes Anfrage an den Fachbereich ist es grundsätzlich möglich, für Schüler ein Praktikum zu machen.
    „Natürlich nicht in einem großen Umfang“, erklärt Professor Dr. Bernhard Sick vom Fachbereich. Dafür versuchen sie, so individuell wie möglich auf die Schüler einzugehen.
    Charlotte ist die zweite Schülerpraktikantin.

    Quelle: HNA vom 07.07.2016


    Phaenomenal!

    Einen Vorgeschmack auf die Phaeno in Wolfsburg hat es bei der Siegerehrung der SolarCup-Gewinner*innen schon mal gegeben. Was Sascha Ott, Wissenschaftsjournalist und Moderator, da auf der Bühne veranstaltet hat, war sehr beeindruckend. Das bisschen Knallgasreaktion, die man so aus dem Chemieunterricht kennt, ist ein kleiner Pups gegen das, wie es im Hörsaal 1603 der Uni an der Wilhelmshöher Straße gerummmmmmmmst hat! Und wie ein Verbrennungsmotor funktioniert haben wir auch mal so eben gelernt, na ja – so ganz rudimentär… Vielleicht brauchen wir doch noch unsere Physiklehrer*innen, um den Rest auch zu lernen.
    Und jetzt tief Luft holen, ffffffffffffffft und puuuusten


    Felix und Joan durften, nachdem sie ihren Preis entgegengenommen hatten, mal zeigen was sie so können. Ich finde das ganz schön beachtlich!
    Das ganze war eine, wie ich finde, sehr gelungene Veranstaltung: IMG_6658Statt am Wettbewerbstag so nebenher, mal eben, die Preise vor einem, dann doch auch schon ganz schön, müden Publikum und ebenso müden Preisträger*innen die Urkunden in die Hand zu drücken, wurde ein sehr schönes Fest mit Beiprogramm und Imbiss präsentiert, mit viel Laune und Überraschungen. (Hinter vorgehaltener Hand: Ich hab´ das ja für so ´ne Spinnerei gehalten. Watt solln dat?)
    Ach ja, Preise gab´s für unsere „ultraleichten“ Teams auch: Beste Konstruktion (Konstruktionspräsentation), ein dritter und ein erster Platz.
    s.auch hier: http://www.igskaufungen.de/titelverteidigung/IMG_6677
    Ja, sehr schön, aber was hat das alles mit der „Phaeno“ zu tun????
    Na, das Gewinner*innenteam ist eingeladen bei der deutschen Meisterschaft teil zu nehmen, die dieses Jahr in Wolfsburg an der „Phaeno“ stattfinden wird. Nur müssen unsere Techniker*innen dafür nochmal ran: An zwei Samstagen nach den Sommerferien müssen sie ein komplett neues Fahrzeug bauen, weil bei der deutschen Meisterschaft ganz andere Regeln gelten.
    Ob sie das schaffen werden?
    Wie sagt der Kaiser? – Genau.
    Andreas


    Intensivklasse der IGS Kaufungen

    Im Januar 2016 wurde in der Gesamtschule Kaufungen eine Intensivklasse für zugewanderte Kinder eingerichtet. Derzeit 11 Kinder aus Ländern wie Afghanistan, Armenien, Griechenland, dem Irak, Serbien und Syrien nehmen täglich vier bis fünf Stunden am Unterricht in Deutsch als Zweitsprache teil. In der Klasse lernen Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 10 und 15 Jahren gemeinsam und mit unterschiedlichen Deutschvorkenntnissen. Sie wohnen in Kaufungen, Nieste und in Eschenstruth.
    IMG_8222Ergänzend zum intensiven Deutschlernen besuchen alle den regulären Sportunterricht. Die Schülerinnen und Schüler, die bereits über bessere Sprachkenntnisse verfügen, besuchen auch Fächer wie Englisch, Mathematik, Musik oder Kunst. Um eine rasche Integration in die Gemeinschaft ihrer Regelklasse zu unterstützen, nehmen die Schülerinnen und Schüler bei Klassenfahrten und an Projekttagen teil. Spätestens nach einem Jahr erwerben die Schülerinnen und Schüler ausreichende Sprachkenntnisse und wechseln in den Regelunterricht.
    Die Schülerinnen und Schüler lernen intensiv die deutsche Sprache, um sich zunächst in dem für sie neuen Land zu orientieren, unterschiedliche Alltagssituationen zu bewältigen und den Schulalltag zu meistern. Weil die Integrationsklasse heterogen ist, erfordert sie individuelle und differenzierte Unterrichtsangebote. Die Schülerinnen und Schüler tragen aber auch selbst zum Unterricht bei: beispielsweise stellen sie Besonderheiten ihrer Kultur vor, bringen leckere Kostproben der jeweiligen Landesküche mit, bereiten kleine Präsentationen über ihre Lieblingssänger oder Sportler vor, usw. Auch verschiedene Unterrichtsmethoden kommen zur Einsatz: Rollenspiele über den Alltag, Brettspiele, Kennenlernen deutscher Musik, interaktive Übungen am Computer, usw.
    Die Intensivklasse versucht in kleinen Projekten nicht nur das Gelernte in der Praxis umzusetzen, sondern vor allem viel Neues kennenzulernen und mittels kleiner Ausflüge auch interessante Orte außerhalb der Schule zu entdecken. So waren die Schülerinnen und Schüler beispielsweise im Lebensmittelgeschäft einkaufen und haben anschließend gemeinsam leckere Waffeln gebacken und mit Nutella gegessen. Im Februar besuchten die Klasse das Museum in der „Alten Schule“ in Kaufungen und hat sich während der Führung von Herrn Schmelzer zum Beispiel erklären lassen, wie es früher in der Schule aussah. Im März wurde die Klasse ins Jugendzentrum in Kaufungen eingeladen, wo sie erfahren hat, welche tollen Angebote es dort gibt, um neue Kontakte mit Gleichaltrigen außerhalb der Schule knüpfen zu können. Außerdem wurde die Bibliothek in Kaufungen besucht. Dort wurden den Schülerinnen und Schülern Bücher, Zeitschriften sowie DVDs empfohlen, die ihnen beim Erlernen der deutschen Sprache hilfreich sein können. Einige von ihnen haben die ersten Bücher und DVDs bereits selbständig ausgeliehen.

    Alena Kiehlborn


    Mach-Bar–Tour – Was können Trendgetränke wirklich?

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    Trendgetränke wie Energiedrinks oder isotonische Durstlöscher sind insbesondere bei Jugendlichen sehr beliebt. Doch halten sie wirklich, was die bunte Werbung verspricht?
    Mit diesem aktuellen Thema konnten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a am 14.10.2015 beschäftigen. Die Verbraucherzentrale Hessen hatte dazu einen speziell für Jugendliche entwickelten Parcours im Koffer. Die Kosten für diese Veranstaltung wurden von der AOK Hessen übernommen.

    An vier Stationen lernten die Schülerinnen und Schüler die Inhaltsstoffe vieler Trendgetränke und deren Wirkung kennen und mixten ihr eigenes Trendgetränk. Sie hinterfragten Werbestrategien und gestalteten Werbeplakate zu ihrem Getränk.
    Auch die Verpackungsmaterialien wurden kritisch unter die Lupe genommen und auf Umweltverträglichkeit aber auch praktischen Nutzen überprüft.
    Am Ende der Veranstaltung waren sich alle einig – es gibt preisgünstigere, gesündere und sehr leckere Alternativen zu den angeblichen Superdrinks!
    Ihre „Trendgetränke“ wie z.B. „Die rote Bombe“ oder „Cherry Lady“ möchte die Klasse nun an einem Vormittag in der Schule verkaufen, um auch andere Schüler zu überzeugen!

    Sylvia Fischer
    Schule und Gesundheit


    Olov_Guetesiegel_Beruf_und_Studien

    IGS erhält das „Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung“!

    Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung wurden am 18.09.2014 in Karben die OloV- Gütesiegel “Berufs- und Studienorientierung Hessen” von Dr. Manuel Lösel (Staatsekretär Hessisches Kultusministerium), Mathias Samson (Staatssekretär Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung) und Dr. Frank Martin (Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit, Frankfurt am Main) verliehen.
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