• Vorhabentage: Kurzberichte der 8a

    by  • 28. März 2014 • Aktuelles, Berichte BSO

    Am 03.03.2014 hat der Jahrgang 8 Betriebsbesichtigungen gemacht. Man konnte sich in verschiedene Betriebe einwählen.
    Diese waren: Wegu, Bode, die Gemeinde Kaufungen, Hackländer, Bauhof, Junghans, IKEA, DRK-Klinik, AOK, Mercedes-Benz und VW.
    Bei den einzelnen Betrieben wurde uns erzählt, was dort gemacht wird, worum sich der jeweilige Betrieb kümmert, welche Ausbildungen dort stattfinden und wie viele Beschäftigte es gibt.
    Bei den Betrieben wurden uns viele Informationen geliefert und man wurde viel durch die Hallen und die Herstellung geführt.
    Allen haben die Betriebsbesichtigungen Spaß gemacht und sie haben viel gelernt und erklärt bekommen.

    WEGU
    Bei WEGU wurde uns erklärt für was ihre Bauteile gebraucht werden. Z.B. wird ein Schwingungsdämpfer zwischen die einzelnen Komponenten der Auspuffanlage gebaut. Er dient der Reduzierung der Lautstärke in der Umgebung. WEGU wurde vor ca. 60 Jahren gegründet und hat Filialen in der Slowakei und in Kassel. Ihr Hauptsitz befindet sich hier in Kassel. Hier beschäftigen sie 256 Mitarbeiter.

    BODE
    Während diese Gruppe WEGU besuchte, ging eine andere Gruppe zu Bode. Bode ist 1962 aus Wegman entstanden. Die Schaltbau AG kaufte Bode 1995 zu 100%. Heutzutage heißt die Firma immer noch Bode, da der frühere Chef den Namen Bode für 100 Jahre gesichert hatte. Bode verkauft heutzutage über 450 Türsorten in 3 Kategorien. 1. Bus, 2. Schiene, 3. Automotive.

    GEMEINDE KAUFUNGEN
    Bei der Gemeinde Kaufungen wurde uns in einem Raum 1h 30min. erklärt was hier gemacht wird. Dazu sollten wir uns Notizen machen. Es gibt viele Ehrenamtliche Aktivitäten. Uns wurde erklärt wann wir schon mal mit der Gemeinde zu tun hatten.

    JUNGHANS
    Während der Vorhabentage bsichtigten wir den Betrieb Junghans. Dort werden Deckel für Lebensmittelverpackungen hergestellt. Am Anfang wurde ein kleiner Vortrag über den Betrieb gehalten. Danach wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und bekamen ein Quiz, dass wir im Laufe der Besichtigung ausfüllen sollten.
    Die eine Gruppe ging in den Betrieb und die andere in den technischen Bereich.
    Im technischen Bereich zeigte uns ein Mitarbeiter wie man einen Deckel designed und wie man sowas am Computer berechnet.
    Bevor wir in den Betrieb gehen konnten, mussten wir einen Kittel und ein Haarnetz anziehen, da dort strenge Hygienevorschriften herrschen. Als wir dann im Betrieb waren, zeigten uns drei Mitarbeiter die einzelnen Maschinen und wie bzw. wofür man sie benutzt. Wir konnten sehen wie die Deckel hergestellt wurden und konnten einen kurzen Blick in das große Lager, mit den vielen verschiedenen Kunststoffen werfen.
    Nach der Besichtigung trafen wir uns alle nochmal und gaben die Lösungen des Quiz ab und diese wurden dann ausgewertet. Danach wurde uns noch etwas zu trinken angeboten.

    HACKLÄNDER
    Bei einer anderen Gruppe wurde man durch die Firma Hackländer geführt. Dort wurden uns viele wichtige Daten präsentiert. Danach sind wir in die 11 Hallen gegangen. Wir mussten Sicherheitshelme tragen, da dies Vorschrift ist. Hackländer produziert nichts wirklich eigenes, sondern sie überarbeiten nur gelieferten Stahl. Sie bekommen Stahlplatten geliefert und machen aus diesen z.B. Stahlträger. Danach wird der überarbeitete Stahl gelagert und bei Bedarf an die Kunden geliefert oder er wird abgeholt.

    BAUHOF
    Im Bauhof wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe besichtigte das Wasserwerk. Der anderen wurden viele Fakten zum Bauhof erzählt. Dann tauschten die Gruppen. Im Wasserwerk wird das Wasser von ganz Kaufungen kontrolliert.

    IKEA
    Wir sind mit der Bahn von unserer Schule in Richtung Kassel gefahren. Vom Lindenberg aus sind wir dann 45min. zu IKEA gelaufen. Dort hat uns die Personalchefin empfangen. Diese führte uns in den Konferenzraum. Dort zeigte sie uns eine PowerPoint Präsentation über die Geschichte der Firma. Danach beantwortete sie uns einige Fragen die wir im Vorfeld erarbeitet hatten. Nach eineinhalb Stunden führte sie uns noch durch die Filiale. Dort zeigte sie uns die Warenannahme und das Lager. Nach zwei Stunden war der Besuch beendet und wir sind zurück zur Schule gefahren.

    DRK-KLINIK
    Unsere Gruppe besuchte die DRK-Klinik. Es war sehr schön. Wir durften viele Sachen ausprobieren, z.B. durfte sich einer von uns auf eine Liege legen und der Arzt hat ein spezielles Gel auf ein spezielles Gerät geschmiert. Danach hat der Arzt das Gerät auf das Herz, die Leber, die Schilddrüse, die Gallenblase, die Milz und die Halsschlagader gelegt.

    AOK
    Unsere Gruppe besuchte die AOK in Kassel. Als wir dort ankamen hat Herr Döring uns durch das Gebäude geführt. Wir haben der Führung u. a. erfahren, dass die Treppe die einzige freitragende Treppe in ganz Europa ist. Später sind wir in einen Raum gegangen, wo wir unsere Fragen beantwortet bekommen haben. Zum Schluss hat Herr Döring uns noch gezeigt, wie man eine gute Bewerbung schreibt.

    MERCEDES-BENZ
    Wir sind mit Bus und Bahn nach Kassel ins Mercedes-Benz Werk gefahren. Dort wurden wir von einer Frau freundlich empfangen und durften ihr unsere Fragen stellen. Sie hat uns erklärt, dass es fünf Abstiegsebenen gibt. Danach sind wir mit dem Meister durch die Fabrik gelaufen. Er hat uns erklärt, was Mechaniker machen. Und am Ende der Besichtigung durften wir aus Draht ein Herz machen.

    VW
    Als wir bei VW ankamen hatten wir noch eine kurze Wartezeit im Empfangssaal. Danach gingen wir in einen Vorführraum. Ein netter Herr erzählte etwas über die Dinge die wir heute sehen würden. Danach wurde uns ein kurzer Film über Entstehung, Geschichte und Erfolge des VW Konzerns gezeigt. Nun ging es endlich in die ‘‘heiligen Hallen‘‘ des VW Werks. Eine kleine Treppe hoch und dann – ‘‘WOW!‘‘ Eine Welt wie in einem Since Fiction Film. Eine Straße mit Autos, Fahrrädern, e-Autos und Gabelstaplern. Direkt dahinter Maschinen, die bis zur Decke reichten. Wir wurden ca. eine Dreiviertelstunde an Rohkarossen, Getrieben, vollautomatischen Robotern und Öfen vorbeigeführt. Danach ging es in die Akademie. Dies ist eine Schule für die Auszubildenden. Auch dort wurden wir herumgeführt, bis wir schließlich wieder über die Straße und die Treppe in den Empfangssaal gingen. Eine unvergessliche Führung ging zuende. Die Bilder der riesigen Halle, die Straße quer durch das Werk und die Rohkarossen von Golf und Co. werden uns wohl noch länger im Kopf bleiben.