• Vier Schulmannschaften bei herrlichem Wetter beim Solar Cup auf dem Königsplatz

    by  • 10. Juli 2014 • AGs, Aktuelles, NaWi

    Beim diesjährigen Bildungswettbewerb Hessen Solar Cup 2014, der mittlerweile schon zum festen Bestandteil der Solarregion Kassel gehört, nahm die IGS Kaufungen auf dem Königsplatz mit vier Teams in der Kategorie Solar Robots zum dritten Mal teil. Die Jugendlichen haben hier die Möglichkeit, die Technik mit Sonnenenergie kennen zu lernen.
    Die Kaufunger Gesamtschüler bereiteten sich seit Beginn des Schuljahres in einer zweistündigen Arbeitsgemeinschaft unter der Leitung von Andreas Scheel auf den Wettbewerb vor. Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung der Kaufunger Firma SIKA (Mess- und Regeltechnik) konnten die Jugendlichen aus den Jahrgängen 7 – 10 vier SolaRobots bauen.

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    Die Solar-AG der IGS Kaufungen. Foto: R. Orth

    Bevor die Fahrzeuge zum Wettkampf zugelassen werden, erfolgte eine strenge Kontrolle. Eine Kommission überprüfte, ob auch die Vorgaben genau eingehalten worden sind, wie z. B. die Größe der Solarfläche, die Beschaffenheit des Akkus und die Konstruktionsweise.

    Julian beim Wettkampf mit dem SolaRobot. Foto: R. Orth

    Julian beim Wettkampf mit dem SolaRobot. Foto: R. Orth

    Beim Wettbewerb treten die Modellfahrzeuge gegeneinander an. Die Solar Robots müssen vorgegebenen Linien folgen, die auch an zwei Stellen kurz unterbrochen sind. In der Bewertung über den Sieger entscheidet nicht nur Geschwindigkeit, sondern auch die Konstruktion, Material und Bau der Fahrzeuge (Kreativität). Zusätzliche Themen rund um die Solartechnik gehören zur Teilnahme am Solar Cup. In diesem Jahr stand der Solar Cup unter dem Motto Energiewende. Die Schüler fertigten dazu Plakate an und mussten sie einer Kommission erläutern.

    Aber nicht nur technisches Verständnis wurde von den jugendlichen Tüftlern verlangt, sondern der Spaß an Technik, das Lösen von Problemen, Umsetzen der Ideen und handwerkliches Geschick stand im Vordergrund. All dies lässt sich nur in einer Gruppe mit gutem Arbeitsklima und der Bereitschaft, eine Menge an Mehrarbeit zu leisten, erreichen.
    Zur nächsten Runde auf regionaler Ebene hat es bei der Teilnahme nicht gereicht, da unter anderem nicht alle Schüler wegen einer Klassenfahrt am Wettbewerb teilnehmen konnten.

    Reinhold Orth