Am Donnerstag, dem 29. Januar 2026, fand an der Gesamtschule Kaufungen der jährliche Projekttag „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ statt.
Wie in jedem Jahr beschäftigten sich die einzelnen Jahrgänge mit unterschiedlichen Aspekten des Themas und setzten sich auf vielfältige Weise mit Diskriminierung, Ausgrenzung und Zivilcourage auseinander.
Im Jahrgang 5 führten die Lehrkräfte zunächst in das Thema ein und erklärten den Schülerinnen und Schülern, warum der Projekttag stattfindet und welche Bedeutung er für das Schulleben hat. Der Jahrgang 6 arbeitete entweder mit einer weniger bekannten KiKA‑Serie, die sich mit Vielfalt und Vorurteilen beschäftigt, oder bearbeitete Arbeitsblätter zum Thema Alltagsrassismus, um typische Situationen aus dem Alltag zu erkennen und zu reflektieren.
Im 7. Jahrgang standen persönliche Begegnungen im Mittelpunkt. Zunächst führten die Klassen Interviews mit zwei Geflüchteten aus der Ukraine, die von ihren Erfahrungen berichteten und Fragen der Schülerinnen und Schüler beantworteten. Erst im Anschluss sahen die Klassen den Film „Willkommen bei den Hartmanns“, der das Thema Flucht und Integration humorvoll, aber dennoch kritisch beleuchtet. Durch die Kombination aus realen Erzählungen und filmischer Darstellung ergab sich für die Lernenden ein besonders umfassender Einblick in die Lebenssituationen geflüchteter Menschen.
Der 8. Jahrgang nahm an unterschiedlichen Angeboten teil. Eine Gruppe setzte einen Workshop zur Selbstprävention fort, in dem es um den Umgang mit schwierigen Situationen und um persönliche Grenzen ging. Eine andere Gruppe führte ein Rollenspiel durch, bei dem die Schülerinnen und Schüler in die Rollen von Mobbingopfern und ausgrenzenden Gruppen schlüpften. Ziel war es, Mechanismen von Ausgrenzung sichtbar zu machen und gemeinsam Handlungsstrategien zu entwickeln.
Der 10. Jahrgang erarbeitete u.a. Präsentationen zum Thema Alltagsrassismus. Dafür führten die Schülerinnen und Schüler Umfragen in verschiedenen Jahrgängen durch, werteten die Ergebnisse aus und bereiteten sie anschließend für ihre Präsentationen auf. Der 9. Jahrgang konnte aufgrund des zeitgleich stattfindenden Betriebspraktikums nicht am Projekttag teilnehmen.
Der Projekttag zeigte erneut, wie vielfältig sich die Schulgemeinschaft mit dem Thema Rassismus auseinandersetzt und wie wichtig es ist, Haltung zu zeigen und sich aktiv für ein respektvolles Miteinander einzusetzen.
Theo Starke, Klasse 7b (Presse-AG)

