An unserer Schule wird Lernen nicht nur im Klassenraum großgeschrieben – auch wertvolle praktische Erfahrungen können die Schülerinnen und Schüler sammeln. Zwei Klassen des Jahrgangs 6 kümmern sich mit viel Engagement um unsere Hochbeete und verbinden dabei Theorie und Praxis auf besondere Weise. Die Hochbeete sind eine gute Alternative zum klassischen Schulgarten.
Die Klasse 6a unter der Leitung von Frau Morell hat im vergangenen Jahr verschiedene Gemüsesorten angebaut, darunter Erdbeeren, Tomaten, Kohlrabi und Radieschen. Mit viel Geduld und Sorgfalt wurden die Pflanzen gesät, gepflegt, ein Gießdienst eingerichtet und schließlich erfolgreich geerntet. Der Stolz über die eigene Ernte war groß – besonders, als das frische und leckere Gemüse gemeinsam probiert und verzehrt wurde.

Das andere Hochbeet wurde von der Klasse 6b unter der Leitung von Herrn Diegel auf eine etwas andere, aber ebenso spannende Weise genutzt: Im Rahmen des Gesellschaftslehreunterrichts zum Thema „Getreideanbau in der Jungsteinzeit“ bauten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Getreidesorten an. So konnten sie hautnah nachvollziehen, wie aufwendig und bedeutend der Ackerbau für die Menschen in der Jungsteinzeit war. Nach der Getreideernte konnte sich die Klasse zudem an zahlreichen Sonnenblumen erfreuen.
Die Arbeit an den Hochbeeten zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig Lernen sein kann. Ob im naturwissenschaftlichen oder gesellschaftlichen Bereich – die Kombination aus praktischem Tun und theoretischem Wissen macht den Unterricht lebendig und nachhaltig.
Nach den Osterferien wird wieder mit der Aussaat begonnen und wir sind gespannt, was in diesem Jahr dort wachsen wird!
Sylvia Fischer

