Klimabewusste Ernährungsbildung im Jahrgang 6


Wie hängt unser Essen mit dem Klima zusammen? Und wie können wir im Alltag bewusstere Entscheidungen treffen?

Diesen Fragen widmet sich aktuell der gesamte Jahrgang 6 im Rahmen eines besonderen Projekts der Initiative „Cooking for Future – Klimabewusste Ernährungsbildung für Kinder“, das durch das Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat gefördert wird.

Angeleitet von Frau Schmidt-Gebhardt vom Landfrauenverband e.V. erwerben die Schülerinnen und Schüler in insgesamt 12 Unterrichtsstunden pro Klasse praxisnah und mit viel Freude grundlegende Küchenfertigkeiten. Dabei bleibt es nicht nur bei der Theorie: Die Kinder kochen selbst, probieren neue Lebensmittel aus und entdecken, wie nachhaltige Ernährung im Alltag gelingen kann.

Im Mittelpunkt stehen drei zentrale Prinzipien: saisonal, regional und ökologisch. Ergänzend lernen die Schülerinnen und Schüler, wie wichtig Müllvermeidung und kurze Transportwege sind. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf einem bewussten Umgang mit Lebensmitteln. Dazu gehört ein maßvoller Fleischkonsum ebenso wie das Kennenlernen pflanzlicher Proteinquellen, etwa Hülsenfrüchte. Beim gemeinsamen Kochen entstehen abwechslungsreiche Gerichte wie Ofengemüse mit roter Beete, Süßkartoffeln und Karotten sowie auch ein Fleischgericht. Die Wünsche und Rezeptideen der Kinder werden dabei aktiv einbezogen wie z.B. Risotto, Tomatensoße oder selbsthergestellte Pizza. Ziel des Projekts ist es, die Freude am Kochen zu wecken und die Kinder zu motivieren, das Gelernte auch zu Hause umzusetzen. Sie übernehmen Verantwortung, erleben eigene Erfolge und erfahren ganz unmittelbar, dass nachhaltige Ernährung nicht nur sinnvoll ist, sondern auch gut schmeckt.

Auch alternative Einkaufsmöglichkeiten vor Ort werden erkundet. So besuchen die Klassen beispielsweise lokale Anbieter wie den Hofladen der Kommune Kaufungen, wo sie unter anderem Zutaten wie Nudeln oder frische Salatpflanzen einkaufen. Der Salat hat schon einen Platz in einem unserer Hochbeete gefunden, hier kann er wachsen und nach einiger Zeit geerntet werden.

Das Projekt ist ein voller Erfolg und hat sich bereits als fester Bestandteil der Ernährungsbildung an der IGS etabliert. Es zeigt eindrucksvoll, wie handlungsorientiertes Lernen dazu beitragen kann, das Bewusstsein für die eigenen Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft – heute und in Zukunft – zu stärken.

Vielen Dank an Frau Schmidt-Gebhardt und die Klassenleitungen des Jahrgangs 6!

Sylvia Fischer

Klasse 6a:

Klasse 6b:

Klasse 6c:

Klasse 6d:

Klasse 6e:

Klasse 6f: